Wettkampfordnung
NORDSEEFIGHTER OPEN

 

Haftung:
Der Veranstalter übernimmt keine Haftung.
Turnierleitung:
Sigung Stefan Becker
7. Meistergrad Kung-Fu, 3. Dan Kickboxen
Sifu Lars Eckhoff
1. Meistergrad Kung-Fu, 1. Dan Kickboxen

Hauptkampfrichter:

Formen:
SiFu Peter Karsch, 4. Meistergrad Kung-Fu

Kickboxen-Semikontakt:
Sifu Markus Köhler, 2.Dan Kickboxen

Leichtkontakt:
Sifu Matthias Kubiak, 3. Dan Kickboxen

Allgemein:
Unsportliches Verhalten führt zur Disqualifikation und zum Ausschluss der Veranstaltung. Das Startgeld wird nicht erstattet. Angemessene- und stilgerechte Kleidung wird vorausgesetzt.

Austragungsmodus:
Es gilt die Wettkampfordnung des Veranstalters. Pokalsystem, Semikontakt 1x2 Minuten, Leichtkontakt 2x2 Minuten.

Form Soft:
Nur Kung-Fu und ähnliche Stile. Kata Hard: nur Karate, Tae Kwon Do und ähnliche Stile.

Siegerpreise:
Die ersten DREI einer Klasse erhalten je einen Pokal sowie Medaillen für alle Kinder und Urkunden. Drei Grandchampion-Klassen für Schwarzgurte: Damen und Herren (Form) und Damen (Kampf) sowie TOP-Grandfighter-Klasse. Extra-Pokale für den jüngsten und ältesten Teilnehmer sowie für die beste Schule (Verein).

Startgeld:
1.Klasse: € 20,- 2 Klassen: € 30,- 3 Klassen: € 40,- 4 Klassen: € 45,- TOP-Grandfighter-Klasse: € 20,-

Eintrittspreise:
Ein Betreuer für fünf Kämpfer (Eintritt frei). Eintritt für mitgereiste Personen: € 5,-. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre Eintritt frei. Schulen, Vereine bzw. Clubs ab fünf Kämpfern müssen einen Kampfrichter bereitstellen.

Modus/Ablauf:
Das Turnier beginnt um 10.30 Uhr mit den technischen sowie den Kampfklassen der Kinder, Junioren und Senioren-Farb- und Schwarzgurte. Danach folgen in gleicher Reihenfolge die Kämpfe im Semikontakt. Danach beginnen zuerst die Kinder zu kämpfen. Im Anschluss daran folgen die Junioren, die Farb- und Schwarzgurte. Nach einer Showeinlage gegen 17 Uhr startet zuerst die Grandchampionausscheidung in Katas und Damenkampf, danach die TOPGRANDFIGHTERKLASSE. Bei Überbelegung werden die Klassen am Turniertag erhöht, bei Unterbelegung (weniger als 4 Kämpfer) die Klassen zusammengelegt.

TOP-Grandfighter-Klasse:
Die Gewinner der Herrenschwarzgurtklassen im Kampf qualifizieren sich für die TOP-Grandfighterklasse ohne weitere Kosten. Gekämpft wird um ein Preisgeld in Höhe von € 1.000,-. Jeder Teilnehmer kann sich in die Startklasse für einmalig € 20,- einkaufen. Es ist eine offene Klasse: Gurtgrad und Gewicht sind nicht relevant.

Grandchampion:
Damen (Form): Siegerinnen der Klassen: 20, 21, 34, 44
Herren (Form): Sieger der Klassen: 15, 17, 30, 32, 41, 47
Damen (Kampf): Siegerinnen der Klassen 89 und 90

TOP-Grandfighter-Klasse:
Sieger der Klassen 77 - 86

Bewertungssystem Formen:
Farbgurtklassen: 6,0 bis 8,0.
Bei Gleichstand gewinnt der Kämpfer mit der höheren Einzelwertung, danach der mit dem niedrigeren Gurtgrad. Neustart danach im Ermessen des Hauptkampfrichters.

Schwarzgurtklassen:
8,0 bis 10,0.
Erst nur die höhere Einzelwertung, dann plus die niedrigste Einzelwertung. Bei Punktegleichstand erfolgt ein Neustart.

Formen:
Der Schwerpunkt der Beurteilung liegt auf der Ausführung der Technik, Anwendung der Technik, Gleichgewicht, Schnelligkeit, Kraft, sicherem Stand und Ausdruck. Formen können verändert oder unverändert vom ursprünglichen System vorgeführt werden. Die Startfolgen der Formklassen im Bereich der Schwarzgurtklassen werden ausgelost. Die ersten drei Kämpfer erhalten ihre Wertung zusammen.

Vorstellung:
Die Vorstellung beim Kampfgericht muss mindestens Name, System, Club und Name der Form/Kata beinhalten.

Waffen:
Der Schwerpunkt der Beurteilung liegt auf der Ausführung der Technik, Anwendung der Technik, der Flexibilität der Waffe, Anzahl der Waffen, Gleichgewicht, Schnelligkeit, Kraft, sicherem Stand und Ausdruck. Formen können verändert oder unverändert vom ursprünglichen System vorgeführt werden. Die Startfolgen der Formklassen im Bereich der Schwarzgurtklassen werden ausgelost. Beim Fallenlassen der Waffe kann in den Kinder-, Junioren- und Senioren-Farbgurtklassen erneut gestartet werden. In den Schwarzgurtklassen wird eine Null-Wertung abgegeben. Zerbricht die Waffe oder wird die Waffe wegen sonstiger Vorfälle während der Disziplin untauglich, erfolgt eine Null-Wertung. Der Teilnehmer und die Kampfrichter haben vor Antritt in der Disziplin die Tauglichkeit und Funktionalität seiner Waffe genau zu prüfen.

Vorstellung: siehe bitte Formen

Musikformen:

In den Musikformen wird eine Freiehand- oder Waffenform demonstriert, die vom Teilnehmer zu den Schlägen und Tritten einem ausgewählten und mitgebrachten Musikrhythmus choreographiert wird. Nur eine Form vorzuführen, die lediglich mit Musik hinterlegt ist, führt zu Punktabzug bzw. einer Null-Wertung. Bewertungskriterien sh. bitte „Formen“ und „Waffen“. Eine Musikanlage wird vom Veranstalter gestellt. Die Lautstärke der Musik darf während der Vorführung nicht verändert werden. Die Startfolgen der Formklassen im Bereich der Schwarzgurtklassen werden ausgelost. Beim Fallenlassen der Waffe kann in den Kinder-, Junioren- und Senioren-Farbgurtklassen erneut gestartet werden. In den Schwarzgurtklassen wird eine Null-Wertung abgegeben. Zerbricht die Waffe oder wird die Waffe wegen sonstiger Vorfälle während der Disziplin untauglich, erfolgt eine Null-Wertung. Der Teilnehmer und die Kampfrichter haben vor Antritt in der Disziplin die Tauglichkeit und Funktionalität seiner Waffe genau zu prüfen.Vorstellung: Die Vorstellung beim Kampfgericht muss mindestens Name, System, Name der Form/Kata und Name der Musik beinhalten.

Partnerform:
Vorführung mit oder ohne Waffen. Nicht mehr als zwei Personen. Der Schwerpunkt der Beurteilung liegt auf der Ausführung der Technik, Anwendung der Technik, der Flexibilität der Waffe, Anzahl der Waffen, Gleichgewicht, Schnelligkeit, Kraft, Synchronität und sicherem Stand. Formen können verändert oder unverändert vom ursprünglichen System vorgeführt werden. Beim Fallenlassen der Waffe kann in den Kinder-, Junioren- und Farbgurtklassen erneut gestartet werden. In den Schwarzgurtklassen wird eine Null-Wertung abgegeben. Zerbricht die Waffe oder wird die Waffe wegen sonstiger Vorfälle während der Disziplin untauglich, erfolgt eine Null-Wertung. Der Teilnehmer hat vor Antritt in der Disziplin die Tauglichkeit und Funktionalität seiner Waffe genau zu prüfen.

Vorstellung: siehe bitte Formen

Anmerkung (Formen, Waffen, Musikformen und Partnerform):
Der Starter kann im Vorfeld Protest gegen die Kampfrichterbesetzung einlegen. Wird keine Einigung erzielt, wird der Hauptkampfrichter der jeweiligen Disziplin oder der Veranstalter hinzugezogen. Die Kampfrichter können den Starter während und nach der Vorführung wegen unsportlichen Verhaltens disqualifizieren.

Semikontakt:
Als Punkte gelten ausschließlich sauber ausgeführte Faust- und Fußtechniken. Techniken müssen zurückgezogen werden. Schläge und Tritte unterhalb der Gürtellinie sowie zum Rücken sind untersagt. Unkontrollierte Rundschläge sind verboten. Bei Verlassen der Kampffläche erhält der Kämpfer eine Verwarnung, die dritte Verwarnung ist gleichzeitig ein Minuspunkt.Trefferfläche: Rumpf, Kopf und Hinterkopf.
Fußfeger sind nur in den Schwarzgurtklassen erlaubt. Der Fußfeger muss am Fuß des Gegners angesetzt werden. Punkte nur bei Sturz des Gegners. Kein Nachschlagen beim Fallen bzw. auf dem Boden.

Kampfzeit: Die Kampfzeit beträgt 1 x 2 Minuten.

Punktesystem:
Fußtritte und Fauststöße zum Körper je einen Punkt.
Fauststöße zum Kopf einen Punkt. Fußstöße zum Kopf zwei Punkte. Gesprungene Fußtechniken zum Körper und Kopf je drei Punkte. Fußfeger einen Punkt. Die Punkte werden addiert. Kein vorzeitiger technischer K.O..
Bei Unentschieden erfolgt die Erstpunktregel. Der Punkt muss von allen drei Kampfrichtern gesehen werden.
Das Punktesystem gilt für Kinder Junioren/Juniorinnen und Erwachsene (Herren- und Damenklassen). Die Auslosung der Kampfpaarungen erfolgt bei Aufstellung der Kampfklasse.
Schutzausrüstung:

Pflicht:
Geschlossene Handschuhe, Fußschützer (Füße müssen bedeckt sein), Zahnschutz und Tiefschutz.
Wahlweise: Kopf- und Schienbeinschutz. Kopfschutzpflicht bei Jungen und Mädchen.

Anmerkung:
Der Coach (nur der Coach) kann im Vorfeld Protest gegen die Kampfrichterbesetzung einlegen. Während des Kampfes kann Protest beim Hauptkampfrichter des Kampfes bei unstimmigen Entscheidungen eingelegt werden. Wird keine Einigung erzielt, wird der Hauptkamprichter der Disziplin oder der Veranstalter hinzugezogen. Kämpfer und Coach haben kein Recht auf eine taktische Auszeit. Coach und Hauptkampfrichter können den Kampf vorzeitig wegen Verletzung oder unsportlichen Verhaltens abbrechen.

Leichtkontakt:
Als Punkte gelten ausschließlich sauber ausgeführte Faust- und Fußtechniken. Techniken müssen zurückgezogen werden. Sauber ausgeführte Haken sind erlaubt. Unkontrollierte Rundschläge sind verboten. Kein Backfist (Faustrückenschlag). Schläge und Tritte unterhalb der Gürtellinie sowie zum Rücken sind untersagt. Die Auslosung der Kampfpaarungen erfolgt bei Aufstellung der Kampfklasse.

Trefferfläche:
Rumpf und Kopf. Kein Hinterkopf.

Fußfeger:
Fußfeger dürfen nur am Fuß des vorderen Beines des Gegners angesetzt werden.

Kampfzeit:
Die Kampfzeit beträgt 2 x 2 Minuten. Eine Minute Pause.
Punktesystem: Fuß- und Fausttechniken zum Körper je einen Punkt. Fausttechniken zum Kopf je einen Punkt.
Fußtechniken zum Kopf ein Punkt.

Schutzausrüstung:
Pflicht: geschlossene Handschützer, Fußschützer (müssen Fuß bedecken), Zahnschutz, Tiefschutz, Kopfschutz und Schienbeinschützer.

Anmerkung:
Siehe bitte Semikontakt.

Bruchtest:
Bewertet werden: Material, Technik und Ausdruck. Kein Feuer. Höchstens fünf Bruchteste in einer Zeit von 3 Minuten, inkl. Aufbau. Das Material muss vom Kämpfer selbst gebrochen werden, ohne Schuhe, Handschützer, Jacken, Zeitungen (nackte Haut) etc.
Das Material muss selbständig vom Teilnehmer entsorgt werden. Stellt sich ein Unendschieden heraus, gewinnt der niedrigere Gurtgrad. Bei einem Unendschieden zeigen die Kampfrichter auf Kommando des Hauptkampfrichters auf einen "persönlichen Sieger". Bei Nichtbrechen des Materials in der Klasse 90 darf Nachgeschlagen werden. Bei Nichtbrechen ist die Vorführung beendet, es erfolgt eine Nullwertung.
Selbstverteidigung:
Es kann ein selbst inszeniertes Angriffs- und Verteidigungsszenario gezeigt werden.
Nicht mehr als vier Angreifer. Eine Waffengegenwehr muss mindestens gezeigt werden. Die Demonstration darf nicht länger als 1:30 Minuten sein. Keine Musik, keine Bruchtests, keine echten Waffen.

Die Bewertung basiert auf:
1. Realitätsnähe
2. Effektivität
3. Schwierigkeitsgrad
4. Vielfältigkeit


Weitere Informationen:
Weitere Informationen bei der Kampfrichterbesprechung vor Turnierbeginn, oder im Vorfeld unter 0172 / 3 00 07 08.
Änderungen vorbehalten.